2026/07/28 Hiltrup – Lingen
2026/07/30 Lingen – Leer
2026/08/01 Leer – Ovelgönne
2026/08/03 Ovelgönne – Hechthausen
2026/08/05 Hechthausen – Hademarschen
2026/08/07 Hademarschen – Ulsnis
2026/08/09 Ulsnis – Süderlügum
2026/08/11 Süderlügum – Store Darum
2026/08/13 Store Darum – Ringkøbing
2026/08/15 Ringkøbing – Lemvig
2026/08/17 Lemvig – Thisted
2026/08/20 Thisted – Løkken
2026/08/22 Løkken – Skagen
2026/08/25 Skagen – Asaa
2026/08/26 Asaa – Randers
2026/08/27 Randers – Horsens
2026/07/28, Tag 1 (1d),
Teilstrecke: 82,3 km,
Gesamtstrecke: 82,3 km
Wir hatten im Beitrag vom 2025/08/12, Teil „Radreise“, bis zum Einzug in unsere neue Wohnung in Münster Hiltrup und anschließend über unseren Aufenthalt in Goa berichtet. Zwischenzeitlich haben wir die Wohnung weiter eingerichtet und nachdem keine dringlichen Arbeiten mehr anliegen, treibt es uns wieder aufs Rad. Diesmal haben wir uns vorgenommen, Dänemark zu umrunden. Die Vorbereitungen haben wir seit einiger Zeit abgeschlossen, doch das Wetter hatte uns bisher vom Start abgehalten. Entweder herrschte unbeständiges Wetter oder es war schlicht zu kalt. Wir wollen oder besser gesagt, müssen wohl vorwiegend im Zelt schlafen. Vielleicht liegt es an der Urlaubszeit, dass die meisten festen Unterkünfte auf der Strecke ausgebucht sind und die noch verfügbaren Hotels Preise aufrufen, die wir nicht bereit sind zu zahlen. Vielleicht sind wir auch zu verwöhnt. Nicht nur, dass wir uns in Süd- und Südost-Asien oft über Monate darauf verlassen konnten, dass es trocken war. Dass Unterkünfte ausgebucht waren, haben wir so selten erlebt, dass wir nur in Ausnahmefällen vorab reservieren mussten. Zusätzlich hatten wir meist die freie Auswahl, denn selbst gehobene Hotels vermieten zu Preisen, zu denen in Europa nicht einmal eine Monteursunterkunft angeboten wird. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir, wenn uns das Wetter, die Belegungssituation oder die Preise zu sehr ärgern, die Tour auf einem anderen Kontinent fortsetzen. Preislich dürfte das trotz der Flugkosten ohnehin billiger sein.
Für einen Aufbruch am gestrigen Montag hatten wir alles vorbereitet. Der Blick in den Himmel ließen uns den Plan jedoch überdenken und wir waren froh, doch noch einen Tag gewartet zu haben. Mehrmals hatte es anschließend geregnet und auch die Temperatur hatte nicht wirklich zum Radfahren eingeladen. Erst heute wagten wir es, zu starten. Erstmalig fuhren wir mit dem Fahrrad durch Münster. Wir hatten es in dem einen Jahr, das wir in Hiltrup verbrachten, nicht gewagt, unsere Räder irgendwo in der Stadt abzustellen. Die Gefahr, dass sie gestohlen oder demoliert würden, erschien uns zu hoch. Vielleicht ist diese Sorge jedoch auch unbegründet, möglicherweise gibt es nur noch für E-Bikes, wie die Pedelecs fälschlicherweise in Deutschland meist genannt werden, einen Markt.
Ob Münster die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands ist, wagen wir zu bezweifeln. Nach unserem Geschmack sind hier zu viele Lastenfahrräder unterwegs, deren Lenker davon überzeugt sind, als ökologisch korrekte Verkehrsteilnehmer alleinig Anspruch auf den Radweg zu haben. Ein Überholen ist an vielen Stellen jedenfalls unmöglich. Mit den meisten uns begegnenden Lastenfahrräder wird ohnehin bis auf die Fahrerin (es waren in den meisten Fällen keine Fahrer) nichts transportiert. Das Lastenfahrrad dient anscheinend weniger dem Transport von Lasten als dass es ähnlich dem Kopftuch mehr ein politisches Statement ist. Das linksgrüne Milieu wetterte wohl auch nur solange gegen schwere SUVs, bis es sich selbst solche leisten konnte. Wie vereinbaren es diese angeblich „ökologisch Sensiblen“ mit dem Umweltschutz, ständig Energie für das Beschleunigen ungenutzter Masse zu verschwenden? Bei der Bequemlichkeit hört das Engagement für die Umwelt auf und man nutzt ungeniert einen Elektromotor statt Muskelkraft – was erkennbar vielen Pedelec Fahrern ohnehin besser täte. Aber die EU hat ja, um Subventionen und Sanktionen zu rechtfertigen, selbst E-Autos als emissionsfrei Absolution erteilt. Da darf man ja nicht hinterfragen, woher der Strom kommt (die spezifischen Treibhausgas-Emissionen des deutschen Strommix liegen trotz der exorbitanten Solar- und Windstromförderung im europäischen Vergleich im gehobenen Mittelfeld, weit über denen Frankreichs mit seinen von Deutschen verhassten Kernkraftwerken). Die Diskussion, dass man im Stil eines Ablasshandels den Akku mit Strom lädt, der laut Tarif klimaneutral erzeugt wurde, soll an dieser Stelle nicht weitergeführt werden. Sachliche Argumente können nur in selten Fällen überzeugen, wenn der eigene Lebenswandel sich selbst und dem Umfeld gegenüber gerechtfertigt werden muss.
Für die Streckenplanung der aktuellen Tour nutzen wir das Programm Komoot. Heute hat es uns gut beraten. Es waren meist gut befahrbare Radwege. Angesichts der Tatsache, dass wir seit einem Jahr keine längere Strecke gefahren sind, wollten wir vorsichtig mit einer Etappe von lediglich 56 km beginnen. Das Profil war flach, es herrschte kein Gegenwind und es war, als wir das ursprüngliche Ziel erreichten, erst 13 Uhr. Daher verlängerten wir die Etappe bis zum nächsten größeren Ort, Lingen. Wie erwartet, gab es dort ein größeres Hotelangebot. Auf dem Weg zu einer von Booking.com als noch buchbar ausgewiesenen Unterkunft sahen wir unmittelbar am Bahnhof ein ansprechendes Hotel. Die Konditionen, Lage, Preis, Unterbringungsmöglichkeiten für Fahrräder, sind akzeptabel und wir haben für zwei Nächte eingecheckt.
Aufnahmedatum 08/03/2026
Aufnahmedatum 22/03/2026
Nutria-Jungtier Wo?Nach Rechtsklick
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Hier mit einem Elternteil Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 04/04/2026
Dagmar hatte wieder Gelegenheit zu backen. Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 11/04/2026
Die Zeit der Aronstäbe Wo?Nach Rechtsklick
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Noch lassen die Bäume Licht durch auf die Buschwindröschen Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 17/04/2026
Aufnahmedatum 30/04/2026
Buntspecht Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 28/07/2026
Endlich können wir aufbrechen Wo?Nach Rechtsklick
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Das neue Planungsprogramm hat attraktive Wege ausgesucht Wo?Nach Rechtsklick
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Rechts hinter Bäumen die Kuppel des Kernkraftwerk Emsland (KKE) Wo?Nach Rechtsklick
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Das dem KKE benachbarte und bereits 1979 stillgelegte Kernkraftwerk Lingen Wo?Nach Rechtsklick
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Unser aktuelles Hotel in Lingen Wo?Nach Rechtsklick
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2026/07/30, Tag 3 (3d),
Teilstrecke: 94,1 km,
Gesamtstrecke: 176,4 km
Während des Ruhetags in Lingen hatten wir uns gut erholt. Das sehr gute Business-Hotel liegt im Zentrum des Ortes. Nachdem wir die überschaubare Innenstadt erkundet hatten, fanden wir am Marktplatz ein uriges Restaurant, das u. a. Augustiner-Bier vom Fass ausschenkt.
Die Temperaturen waren deutlich höher als am Vortag, sodass wir den Nachmittag im klimatisierten Hotelzimmer verbrachten und die nächste Etappe planten.
Nach dem außergewöhnlich guten Frühstücksbuffet in unserem Hotel saßen wir gegen 8:30 Uhr auf unseren Rädern. Für uns ist es ungewohnt, dass wir ab 6:30 Uhr frühstücken konnten, nicht wie so oft in Asien nominell erst ab z. B. 8 Uhr, was meist bedeutete, dass dann erst die Küche anfing, das Frühstück vorzubereiten. Dort verzichteten wir zugunsten einer frühen Abreise meist auf das Frühstück.
Wir haben noch nicht wieder die Kondition, mit der wir im letzten Jahr aufgehört hatten. Insofern war nicht sicher, ob wir bis Leer kommen würden. Doch da die Gegend flach ist und der Wind uns nicht behinderte, erreichten wir trotzt der hohen Temperatur kurz vor 17 Uhr Leer. Vom Balkon unseres aktuellen Hotels können wir jetzt den Schafen auf dem unmittelbar benachbarten Ledadeich zusehen.
Während wir unsere Etappe für eine Kaffeepause unterbrachen, berichteten uns andere Gäste von Sturmböen und Gewittern, die für den Nachmittag und Abend voraussagt worden waren. Tatsächlich nahm der Wind über den Tag zu und der Himmel ließ schlechteres Wetter erahnen. Noch im Trockenen erreichten wir unser Ziel und erst jetzt hat es angefangen zu nieseln.
Morgen wollen wir uns Leer ansehen, uns erholen und am Samstag unsere Fahrt fortsetzen.
Aufnahmedatum 30/07/2026
Heute fuhren wir meist über akzeptable Radwege Wo?Nach Rechtsklick
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Die Jann-Berghaus-Brücke, eine Klappbrücke südlich von Leer Wo?Nach Rechtsklick
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Unser aktuelles Hotel in Leer Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/01, Tag 5 (5d),
Teilstrecke: 79,8 km,
Gesamtstrecke: 256,2 km
Der Tag begann mit einem verspäteten Frühstück. Wir hatten übersehen, dass am Wochenende statt um 6:30 Uhr erst eine Stunde später gefrühstückt werden kann.
So saßen wir erst gegen 9 Uhr bei frischen Temperaturen auf den Rädern. Es blieb den ganzen Tag so und wir behielten die langärmligen Sachen an. Zum Glück blieb der angekündigte Regen aus und wir erreichten unser heutiges Ziel, Ovelgönne, trocken. Auf dem Weg von Leer nach Glückstadt, wo wir die Elbe überqueren wollen, gibt es nur wenige größere Orte und noch weniger Unterkünfte. Google Maps weist für das Dorf, in dem wir heute gelandet sind, nur ein Restaurant aus. Lt. Internetseite ist das ab 19 Uhr geöffnet. Nicht die Webseite, sondern erst der Aushang vor dem Lokal verrät, dass man derzeit Betriebsferien macht. In unserem Hotel kann man am Wochenende lediglich frühstücken. Heute haben wir noch Glück; ausnahmsweise ist der Koch wegen einer Veranstaltung anwesend und der wird auch uns versorgen. Morgen besteht im Ort nach dem Frühstück keine Möglichkeit, sich zu verpflegen und wir werden 4 km fahren müssen, falls wir etwas essen möchten.
Unsere Route führte durch eine Gegend, die vorwiegend weidewirtschaftlich genutzt wird. Auf den vielen gerade gemähten Wiesen sahen wir etliche Störche, einige Graureiher sowie drei Feldhasen. Eine Ricke mit ihren beiden Kitzen erfreute uns besonders. In einem Landcafé aßen wir einen hervorragenden Blaubeerkuchen. Das Radfahren ist in dieser flachen Landschaft, beim derzeit schwachen Wind und auf den Radwegen oder den sehr wenig befahrenen Straßen wenig anstrengend jedoch auch abwechslungsarm.
Aufnahmedatum 01/08/2026
Das Land ist flach Wo?Nach Rechtsklick
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Der einseitig abgesackte Glockenturm der Neuburger Kirche Wo?Nach Rechtsklick
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Die meisten Störche haben wir heute auf den frisch gemähten Wiesen gesehen Wo?Nach Rechtsklick
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Wir haben ihn dennoch entdeckt Wo?Nach Rechtsklick
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Entweder fuhren wir heute auf Radwegen oder wie hier auf wenig befahrenen Straßen Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft in Ovelgönne Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/03, Tag 7 (7d),
Teilstrecke: 82,2 km,
Gesamtstrecke: 338,4 km
Normalerweise wird vom Hotel, das wir heute verließen, nur an Wochentagen und nur mittags ein Tagesgericht angeboten. Das einzige Restaurant im Ort hat Betriebsferien und wir hätten bis Brake fahren müssen, um etwas zu essen. Vorgestern profitierten wir glücklicherweise davon, dass in unserem Hotel eine kleine Gesellschaft feierte und wir mitversorgt wurden. So kamen wir in den Genuss eines hervorragenden Spießbratens mit jeweils einer Roulade mit Gemüse, Salat und Kartoffeln. Alles war von guter Qualität und wie auf dem Land üblich, in ausreichender Menge. Dazu ein frisch gezapftes Bier und wir waren zufrieden.
Das Frühstück am Sonntagmorgen war ähnlich gut und wir bummelten später ein wenig durch den Ort. Im 16. Jahrhundert gab es eine Burg in Ovelgönne. Die bestimmte maßgeblich die Entwicklung des sehr gepflegten Ortes.
Um 14 Uhr öffnete das Handwerksmuseum. Einer der Initiatoren des Museums führte uns mit großem Wissen und mit viel Herzblut durch „sein“ Museum. Wir waren beeindruckt, mit wie viel Einsatz die Bürger des Ortes ihr Museum ehrenamtlich pflegen. Mehr als zwei interessante Stunden verbrachten wir in diesem gar nicht so kleinen Museum.
Heute schien die Sonne und wir konnten ohne lange Wartezeit mit der Fähre die Weser überqueren. Während der vorangegangenen Etappen hatte uns der Wind nicht behindert, er kam wie üblich aus westlicher Richtung. Aus meist südwestlicher Richtung kommend, machte er es uns heute jedoch schwerer und wir freuten uns, bereits wieder etwas Kondition aufgebaut zu haben.
Aufnahmedatum 02/08/2026
Gestern besuchten wir das Handwerksmuseum Ovelgönne Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 03/08/2026
Die Schnellfähre Brake – Sandstedt, die uns über die Weser brachte Wo?Nach Rechtsklick
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Froschbiss in einem Graben neben der Straße Wo?Nach Rechtsklick
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Auch heute fuhren wir wieder über wenig befahrene Straßen oder auf Radwegen Wo?Nach Rechtsklick
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Unser aktuelles Hotel in Bornberg, einem Ortsteil von Hechthausen (was ebenso unbekannt sein dürfte) Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/05, Tag 9 (9d),
Teilstrecke: 80,3 km,
Gesamtstrecke: 418,7 km
Der Ruhetag wurde gestern seinem Namen gerecht. Unsere Wäsche war dank des frischen Windes bereits gestern trocken geworden, der Reisebericht war geschrieben und so blieb der Tag zum Entspannen. Es wurde sehr warm, sodass wir nur einen Spaziergang zu einem knapp 3 km entfernten Café unternahmen. Der Ort bietet nichts Besonderes und so nutzten wir die verbleibende Zeit zum Ausruhen. Zum Abendessen gab es Grützwurst, eine norddeutsche Spezialität, die wir uns nicht entgehen ließen.
Die Nacht war ungewöhnlich warm und wir konnten nach dem frühen Frühstück schon kurzärmelig starten. Zunächst überquerten wir den kleinen Fluss Oste. Leider beginnt die Schwebefähre ihren Betrieb zu spät für uns, sonst hätten wir sie gerne genutzt.
Wischhafen erreichten wir mit dem Anlegen der Fähre und konnten ohne Zeitverlust die Elbe überqueren. Das Wetter blieb schön, doch der meist uns unterstützende Wind frischte zunehmend auf. Die Landschaft änderte sich, aus der flachen Ebene kamen wir rechtselbisch in eine hügelige Gegend. Wir fuhren wenig befahrene Landstraßen und schmale Radwege durch Felder und bewaldete Abschnitte. Hier sahen wir wie an den vorangegangenen Tagen viele Gänse, Reiher und sogar ein Reh.
Heavy-Metal entspricht nicht ganz unserem Musikgeschmack, wodurch wir erst bei der Recherche zu einem Foto bemerkten, dass wir knapp die Zeit des Wacken Open Air verpasst hatten. Nichtsahnend hätten wir nur wenige Tage vorher selbst im weiteren Umfeld sicher keine Schlafmöglichkeit gefunden, nicht einmal auf einem Campingplatz.
Aufnahmedatum 05/08/2026
Die Schwebefähre Osten–Hemmoor über die Oste Wo?Nach Rechtsklick
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Wacken Open Air 2026 haben wir (leider?) knapp verpasst (29. Juli – 1. August 2026) Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft in Hademarschen Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/07, Tag 11 (11d),
Teilstrecke: 70,5 km,
Gesamtstrecke: 489,2 km
Nachdem wir in Ovelgönne an einem Sonntag kein Mittag- und Abendessen bekommen konnten, erkundigten wir uns im Landgasthof Köhlbarg unmittelbar nach unserer Ankunft, ob das Restaurant geöffnet sei. Man veranstalte ein Grill-Büfett, an dem wir teilnehmen könnten, gab man uns zur Antwort. Das, was qualitativ geboten wurde, übertraf bei Weitem unsere Erwartungen. Zu einem ausgesprochen günstigen Preis gab es ein äußerst umfangreiches Vorspeisenangebot und das gegrillte Fisch- und Fleischangebot war ebenfalls überdurchschnittlich. Selbst von z. B. Scholle oder Shrimps konnte man sich unbegrenzt bedienen, es wurde permanent nachgelegt. Es waren geschätzt mehr als 80 Gäste, die sich dieses Ereignis nicht entgehen ließen. Angesichts der für den relativ kleinen Ort erstaunlich gut besuchten Veranstaltung gingen wir davon aus, dass es sich um einen Höhepunkt des Jahres handeln müsse, zu dem dann der halbe Ort käme. Der Wirt erklärte uns jedoch, dass das Grill-Büfett jeden Mittwoch veranstaltet würde. Am nächsten Abend probierten wir das 250-g-Rumpsteak von einer Schleswig-Holsteinischen Färse. Auch das war von ausgezeichneter Qualität und das Lokal gut besucht. Es scheint, dass mit guter Qualität und moderaten Preisen noch immer erfolgreich Gaststätten betrieben werden könnnen.
Unsere Freunde in Ulsnis, die wir heute erreichten, informierten uns per WhatsApp, dass die Fähre über die Schlei, Missunde III, außer Betrieb sei. Zu dem Zeitpunkt hatten wir das bereits einer überregionalen Zeitung entnommen und unsere ursprüngliche Route entsprechend geändert. Sucht man unter dem Namen der Fähre, liefert Google eine Vielzahl von Links auf Berichte über die zahlreichen, teuren Pannen, die diese Solarfähre bisher ereilten. Es wäre ohnehin nur eine kurze Etappe geworden, sodass der Umweg, den wir über Schleswig nehmen mussten, uns nicht störte.
Wir waren erfreut zu hören, dass wir bei unseren Gastgebern Freunde aus der Studentenverbindung auf dem Weg zu ihrem Ferienhaus auf Föhr zum Kaffeetrinken treffen würden. Wenn wir nicht im Ausland unterwegs sind, sehen wir zwar unsere Freunde, die während der Studienzeit von Diez ebenfalls in der Verbindung aktiv waren, auch während der jährlichen Treffen, doch es ist schön, wenn man sich etwas länger unterhalten kann als dies während solcher Veranstaltungen möglich ist.
Aufnahmedatum 07/08/2026
Unsere Fähre über den Nord-Ostsee-Kanal Wo?Nach Rechtsklick
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… das gewohnte Bild Wo?Nach Rechtsklick
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In Schleswig mit Blick auf das langgestreckte Ende der Schleimündung Wo?Nach Rechtsklick
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Ebenfalls die Schleimündung, etwas weiter östlich Wo?Nach Rechtsklick
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Das Haus unserer Freunde in Ulsnis, in dem wir auch übernachten durften Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/09, Tag 13 (13d),
Teilstrecke: 78,8 km,
Gesamtstrecke: 568,0 km
Dadurch, dass sich unser Gastgeber vorbildlich in der Verbindung engagiert und stark vernetzt ist, war es nicht verwunderlich, dass sich, nachdem wir bereits vorgestern einen Bundesbruder und seine Frau getroffen hatten, gestern zum Kaffeetrinken zwei andere Bundesbrüder einfanden.
Von unseren Freunden an der Schlei mussten wir, da wir entlang der dänische Nordseeküste nach Norden fahren wollen, nach Westen. Das hätte bei der vorherrschenden nordwestlichen Windrichtung bedeutet, dass wir heute mit Gegenwind zu kämpfen gehabt hätten. Als wir gestern Abend die Wetterprognose studierten, stellten wir erfreut fest, dass es nicht nur trocken bleiben sollte, sondern sogar südlicher bis südwestlicher Wind herrschen sollte. Entsprechend leicht fuhr es sich heute und wir erreichten unsere Unterkunft in Süderlügum bereits vor 14 Uhr.
Aufnahmedatum 07/08/2026
Unsere Gastgeber, rechts, und weitere Gäste, im Bild auf der linken Seite, mit denen wir ebenfalls befreundet sind Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere Freunde wohnen sehr naturnah, Rehe, Igel und Hasen sahen wir in deren Garten Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 08/08/2026
Frühstück während des gestrigen Ruhetags Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 09/08/2026
Unsere aktuelle Unterkunft in Süderlügum Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/11, Tag 15 (15d),
Teilstrecke: 75,0 km,
Gesamtstrecke: 643,0 km
Unser letzter Ruhetag lag zeitlich perfekt, denn gestern weckte uns das Plätschern des Regenwassers im Regenrohr. Gegen halb zehn hörte es auf und wir konnten im nahe gelegenen Aldi, der zu unserer Überraschung auch am Sonntag geöffnet hatte, für ein opulentes Frühstück einkaufen. Wir verbrachten einen ruhigen Tag. Eigentlich wollten wir einen weiteren Tag bleiben, denn das Wetter sollte kühl und windig werden. Leider war unsere Unterkunft jedoch ab heute bereits anderweitig vergeben.
So starteten wir heute Morgen bei frischen 15 Grad und als Tageshöchsttemperatur waren 17 Grad angekündigt. Der Wind ließ nicht lange auf sich warten. Meist wehte er schräg von vorn, manchmal auch direkt von vorn. Er war relativ stark und nahm über den Tag sogar noch zu.
Am Grenzübertritt nach Dänemark wurde, anders als wir es aufgrund der Medienberichterstattung erwartet hatten, nicht kontrolliert. Was im neuen Land sofort auffiel, war der bessere Zustand der Fahrradwege. Die letzten Etappen in Deutschland legten wir auf teils unzumutbaren Fahrradwegen zurück.
Von seine Radtour nach Skagen, 2011, wusste Diez noch, dass in Dänemark Fahrradfahrer beim Linksabbiegen an Kreuzungen zunächst in Fahrtrichtung zur gegenüberliegenden Straßenecke fahren müssen. Dort muss man warten, bis die Straße frei ist, um die bisher gefahrene Straße queren zu können. Das Einordnen auf der Linksabbiegerspur wie in Deutschland ist in Dänemark verboten. Ein weiterer Unterschied ist, dass nicht nur das Abbiegen durch Handzeichen angekündigt werden muss, sondern auch das Anhalten. In Deutschland wären wir froh, wenn wenigstens das Abbiegen angezeigt würde.
Unterwegs drohten immer wieder dunkle Wolken und einmal bekamen wir einige Tropfen ab. Doch blieb es bis zum Ziel trocken und wir waren trotz der gegenwindbedingten sehr niedrigen Durchschnittsgeschwindigkeit am frühen Nachmittag am Ziel. Diesmal haben wir auf einem Campingplatz eine Hütte bezogen. Die Sanitäranlagen und die Küche des Platzes, die wir nutzen müssen, da die Hütte weder ein eigenes Badezimmer noch fließendes Wasser bietet, sind vorbildlich. Zumindest hat die Unterkunft eine Heizung, die bei den aktuellen Temperaturen sehr willkommen ist. Komfortabler als im Zelt ist die Hütte allemal.
Unsere Wäsche konnten wir heute in einer Waschmaschine waschen, sodass es morgen ein entspannter Ruhetag werden sollte.
Aufnahmedatum 11/08/2026
An der dänischen Grenze Wo?Nach Rechtsklick
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Auf dem freien Feld hatte der Gegenwind freie Bahn Wo?Nach Rechtsklick
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Nur selten schützte Bewuchs etwas Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Hütte in Store Darum Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/13, Tag 17 (17d),
Teilstrecke: 95,5 km,
Gesamtstrecke: 738,5 km
Unseren gestrigen Ruhetag hatten wir uns nach dem anstrengenden Windtag vorgestern mehr als verdient. Außer einem Spaziergang zum 1,5 km entfernten Supermarkt haben wir nicht viel unternommen. Am Abend beobachteten wir mit einem netten Niederländer und einer Familie aus dem Münsterland bei einer die Sicht nur vernachlässigbar beeinträchtigenden Wolkenschicht die partielle Sonnenfinsternis. Freundlicherweise überließ uns die Familie eine ihrer Schutzbrillen, ohne die wir die Finsternis nicht hätten verfolgen können.
Nach den Anstrengungen durch den Gegenwind während der vorangegangenen Etappe studierten wir die Windprognose für den heutigen Tag genau. Vorhergesagt waren Sonnenschein, angenehme Temperaturen und leichter Südwind. Ideale Voraussetzungen also für eine diesmal mit 95 km etwas längere Etappe. Mit kleinen Unterbrechungen für Besuche bei Bäckereien mit den dänischen Spezialitäten, fuhren wir über kleine Nebenstraßen durch Viehweiden, Getreide- und Maisfelder. Als wir uns Ringkøbing näherten, sahen wir den Ringkøbing Fjord. Leider waren in Ringkøbing alle für uns in Frage kommenden Unterkünfte ausgebucht. Wir hätten uns gerne diese Kleinstadt und den Fjord aus der Nähe angesehen. So jedoch mussten wir mit einer Hütte auf einem etwas abgelegenen Campingplatz Vorlieb nehmen. Wir haben bei dieser Art Unterkünften kein Problem mit der Unterbringung der Fahrräder, meist gibt es auf den Campingplätzen Waschmaschinen und wir können die Annehmlichkeiten der Campingplätze nutzen, ohne im Zelt übernachten zu müssen.
Aufnahmedatum 13/08/2026
Das gewohnte Bild: Flache Landschaft, einsame Straße Wo?Nach Rechtsklick
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Die Kirche in Ådum so, wie sie hier alle aussehen Wo?Nach Rechtsklick
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Für die Leute, die bezweifeln, dass es hier nichts zu sehen gibt Wo?Nach Rechtsklick
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Selbst die Kirchen gleichen sich, hier die in Stauning Wo?Nach Rechtsklick
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Und noch mehr Nichts Wo?Nach Rechtsklick
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Blick auf den Ringkøbing Fjord Wo?Nach Rechtsklick
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Diesmal Nichts mit Fjord Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Hütte auf Ringkøbing Camping Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/15, Tag 19 (19d),
Teilstrecke: 72,3 km,
Gesamtstrecke: 810,8 km
Wir hatten die Hoffnung, dass der südliche Wind, der uns während der vorangegangenen Etappe unterstützt hatte, noch etwas anhalten würde. Die Windprognose für den heutigen Tag machte diese Hoffnung jedoch zunichte. Es waren unangenehme 4 Bft aus NW angesagt, nahezu aus der Richtung, in die wir fahren mussten. Wenigstens lag die Regenwahrscheinlichkeit nur bei 10 %. Viel weiter als nach Lemvig wollten wir bei diesen Windverhältnissen nicht fahren.
Seit Leer bewegen wir uns meist parallel zur Nordseeküste und hatten dennoch die Nordsee während der aktuellen Reise nicht gesehen. Diese Gelegenheit bot sich heute mit einer Route über die schmale Landzunge zwischen Nordsee und dem Nissum Fjord. Die kürzeste Verbindung zwischen Ringkøbing und Lemvig verläuft dagegen weiter landeinwärts. Wir entschieden uns, es dennoch mit der weiter westlich verlaufenden, längeren Route zu versuchen. Google Maps ließ erwarten, dass wir in dem kritischen, da unmittelbar in Küstennähe verlaufenden Abschnitt, im Windschatten von Dünen fahren würden.
Der Himmel war heute Morgen bedeckt und es herrschte anfangs nässender Nebel. Wir brachen, da wir das Hotel in Lemvig bereits gebucht hatten, dennoch wie geplant auf und uns traf, als wir aus dem durch Bäume geschützten Bereich des Campingplatzes herausfuhren, der angekündigte Wind, der fast die gesamte Etappe unser Gegner blieb. Es war den gesamten Tag kühl, die Sonne kam lange nicht durch die grauen Wolken und ab und zu fielen sogar ein paar Tropfen.
Nach etwa 25 km hätte es noch die Möglichkeit gegeben, auf eine weiter landeinwärts verlaufende Route zu wechseln. Wir entschieden uns für den erwartbar landschaftlich schöneren, schmalen Landstreifen westlich des Nissum Fjords. Im Nachhinein wohl die richtige Entscheidung, denn wie gehofft, brachen die hohen Dünen den heftigen Wind. In Thorsminde, wo der Nissum Fjord in die Nordsee mündet, kehrten wir sogar in eines der in Dänemark äußerst seltenen Cafés ein.
Während der letzten 10 km fuhren wir in nordöstlicher Richtung. Das sorgte zwar für achterlichen Wind, die untergeordnete Straße nahm dafür jedoch jeden Hügel mit. Nach nur gut 70 km erreichten wir im Sonnenschein unser Hotel und haben am Hafen von Lemvig bereits Fisch zu Abend gegessen.
Aufnahmedatum 15/08/2026
Im Hintergrund der Husby Sø, botanisch einer der artenreichsten Seen des Landes Wo?Nach Rechtsklick
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Die Düne, die den Nissum Fjord von der Nordsee trennt Wo?Nach Rechtsklick
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Lange genug sind wir entlang der Nordsee-Küste gefahren, jetzt endlich bekamen wir das Meer zu Gesicht Wo?Nach Rechtsklick
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Der Radweg entlang der Düne Wo?Nach Rechtsklick
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Der Blick landeinwärts Richtung Nissum Fjord Wo?Nach Rechtsklick
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Tafel, die an eine der größten Strandungskatastrophen erinnert (siehe Listen-Eintrag zum November/Dezember 1811) Wo?Nach Rechtsklick
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Gedenkstein, der an die 1407 Toten der St George und Defence erinnert Wo?Nach Rechtsklick
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Der Anker der St George Wo?Nach Rechtsklick
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Der Nissum Fjord Wo?Nach Rechtsklick
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Der Wind hat die Vegetation geformt Wo?Nach Rechtsklick
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Unser aktuelles Hotel in Lemvig Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/17, Tag 21 (21d),
Teilstrecke: 72,3 km,
Gesamtstrecke: 883,1 km
Mit gemischten Gefühlen starteten wir heute Morgen nach einem guten Frühstück von unserem Hotel. Zwar war es in dem Ort mit 14 Grad frisch, jedoch waren von den angekündigten 6 Bft aus Nordwest noch nicht viel zu spüren – erst auf dem freien Feld traf uns die Wucht des Windes. Die Windprognose hatte sich über den Vortag immer weiter verschlechtert und wenn die nächste Unterkunft nicht bereits gebucht gewesen wäre, hätten wir wahrscheinlich versucht, noch einen Tag länger in Lemvig zu bleiben. Wir mussten uns entscheiden, ob wir die Nissum Bredning, den westlichsten Teil des Limfjords, östlich oder westlich und damit näher an der Nordsee umfahren wollten. In Erwartung einer schöneren Landschaft (und der um etwa 10 km kürzeren Strecke) gaben wir der Strecke über Thyborøn den Vorzug, obwohl wegen der Küstennähe hier mit dem stärkeren Wind zu rechnen war. Googles Street View hatte uns verraten, dass uns auf dem Damm nördlich von Thyborøn keine Düne schützen würde – nicht wie bei der vorangegangenen Etappe.
Das erste Zwischenziel war der Fähranleger in Thyborøn. Diese knapp 22 km hatten es in sich. Der Wind kam meist direkt von vorn – auch wenn die 6 Bft wahrscheinlich während der gesamten Etappe nicht erreicht wurden. Es war nicht nur windig, sondern auch relativ kühl und lud nicht zu längeren Pausen ein. Bis zum Ablegen der Fähre mussten wir etwa eine halbe Stunde warten. Währenddessen kamen wir mit drei Fahrradfahrern aus Mallorca ins Gespräch, die ebenfalls über die westliche Öffnung des Limfjords zur Nordsee übersetzen wollten. Wir wunderten uns, wie man auf die Idee kommen konnte, die Wärme zu verlassen, um sich dem windigen, kalten Dänemark auszusetzen. Das konnten uns die drei Spanier, die wohl alles angezogen hatten, was das Gepäck hergab, auch nicht erklären. Sie hatten sich die Reise wohl etwas anders vorgestellt.
Die Überfahrt auf die Nehrung Agger Tange war kurz und mit knapp 15 € nicht so billig wie vergleichbare Fährfahrten in der Vergangenheit. Wie erwartet, verlief der Radweg auf einem schmalen Damm ohne Dünenschutz, sodass der Wind uns ungehindert schräg von vorn angriff. Graue Wolken drohten ständig, mit Regen die Fahrt noch kälter und unangenehmer zu machen. Es war anstrengend, denn der Radweg war in keinem guten Zustand und die Einsicht, dass wir bei besserem Wetter auch nicht sehr viel schneller hätten fahren können, tröstete nicht wirklich. Es blieb trocken und nach gut acht windigen Kilometern hatten wir den beschwerlichsten Teil der Etappe geschafft. Die restlichen Kilometer waren weniger anstrengend, da bei unserer Fahrt in nordöstlicher Richtung der Wind meist von der Seite kam.
Gegen 15:30 Uhr erreichten wir den Campingplatz mit unsere Hütte. Diesmal haben wir einen wunderbaren Blick auf den Limfjord. Wir nutzten die Waschmaschine, kauften beim nahegelegenen Lidl noch etwas zum Abendessen und fielen gegen 21 Uhr müde ins Bett.
Aufnahmedatum 17/08/2026
Zum heftigen Gegenwind kam hier noch eine lange Steigung Wo?Nach Rechtsklick
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Nissum Bredning, ein Teil des Limfjords Wo?Nach Rechtsklick
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Auf dem Damm entlang des Limfjords nach Thyborøn Wo?Nach Rechtsklick
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Die Fähre, die uns von Thyborøn zum nördlichen Damm durch den Limfjord brachte Wo?Nach Rechtsklick
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Nördlich von Thyborøn waren wir dem Wind ungeschützt ausgesetzt Wo?Nach Rechtsklick
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Blick vom Damm Richtung Nordsee Wo?Nach Rechtsklick
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Wir kämpften immer noch mit dem Wind Wo?Nach Rechtsklick
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Nur die Kitesurfer freuten sich über den Wind Wo?Nach Rechtsklick
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Ebenfalls der Limfjord Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft in Thisted mit Blick auf den Limfjord Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/20, Tag 24 (24d),
Teilstrecke: 98,3 km,
Gesamtstrecke: 981,4 km
Wie üblich wollten wir wieder nach nur einem Ruhetag weiterfahren. Der Wetterbericht hatte jedoch Regen prophezeit, der uns gestern sicher mehrmals hätte nass werden lassen. So verbrachten wir einen weiteren Tag in unserer Hütte in Thisted. Für den heutigen Tag sollten die beiden wichtigsten Voraussetzungen stimmen: Rückenwind und trockenes Wetter. Nur dass es morgens so kalt ist, dass wir in langen Sachen starten, stört etwas. Angesichts der deutlich besseren Bedingungen trauten wir uns die fast 100 km bis Løkken zu.
Wir fuhren bei klarem Himmel durch das von viel Wasser geprägte Umland des Limfjords. Entsprechend viele Wasservögel sahen wir. Unser Weg führte wieder meist über kleine Nebenstraßen durch Felder und wenn wir stärker befahrenen Straßen folgen mussten, gab es meist Radwege. Nur sind die Seitenstreifen mit etwa 40 cm Breite ungewohnt schmal und erfordern insbesondere bei starkem Seitenwind und wenn wir von LKW überholt werden erhöhte Aufmerksamkeit. Knapp 30 km vor unserem Ziel durchfuhren wir eine Heidelandschaft. Erfreulich ist, dass hier große Hotelanlagen selten sind. Die kleinen Sommerhäuser fügen sich hingegen gut in die Landschaft ein.
Aufnahmedatum 18/08/2026
In der Kirche von Thisted Wo?Nach Rechtsklick
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Das Thisted gegenüberliegende Hanklit (gelistet als UNESCO World Heritage) Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 20/08/2026
Radfahren in einer schönen Umgebung Wo?Nach Rechtsklick
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Viele Gänse auf einem abgeernteten Getreidefeld Wo?Nach Rechtsklick
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Das flache Land am nördlichen Rand der Løgstør Bredning Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft nahe Løkken Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/22, Tag 26 (26d),
Teilstrecke: 85,7 km,
Gesamtstrecke: 1.067,1 km
Der Blick auf die Wetterprognose ist angesichts des unbeständigen Wetters und des starken Windes aktuell unverzichtbar für die Reiseplanung. Diesmal war es weniger der Wind, der weiterhin aus Nordwest kommend uns wegen unseres Kurses nach Nordost eher seitlich treffen sollte, sondern eine Regenwahrscheinlichkeit, die nicht nur eine feuchte, sondern in Kombination mit dem Wind und der Temperatur um die 15 Grad auch eine unangenehm kühle Fahrt erwarten ließ. Mit einem weiteren Ruhetag hätte sich die Situation nicht entspannt, denn auch für den Folgetag war Regen angekündigt. Zu entscheiden war, ob wir weitere zwei Tage in dem relativ kleinen Zimmer in der nicht von vielen Sehenswürdigkeiten geprägten Gegend verbleiben wollten oder ob wir das Risiko einer Regenetappe eingehen sollten. Die Wetterlage macht es aktuell auch nicht attraktiv zu zelten. Da feste Unterkünfte in dieser Gegend gut ausgelastet sind, reservieren wir bereits im Voraus, um nicht doch noch zelten zu müssen. Zu starten und bei zu heftigem Regen im nächstbesten Hotel auf Wetterbesserung zu hoffen, ist daher hier keine Option. Die letzte Etappe Richtung Norden endet nach nur gut 75 km. Das trauten wir uns auch zu, wenn es regnen würde und so reservierten wir eine Unterkunft in Skagen.
Der morgendliche Blick in den Himmel ließ vom angekündigten Regen noch nichts erahnen. Mit der Zeit zeigten sich zwar ein paar mehr Wolken und der Wind, 4 Bft waren angekündigt, hatte zwar über den ganzen Tag eine Gegenwindkomponente, doch zu unserer Freude blieb es trocken.
Unser aktuelles Routenplanungsprogramm, komoot, führt uns, zumindest im Modus „Rennrad“, entweder über kleinere, gut zu befahrende Straßen oder Radwege entlang stärker befahrener Straßen. Nur selten müssen wir auf die Seitenstreifen von Straßen, die deutschen Bundesstraßen ähneln. Die Seitenstreifen haben oft nur eine Breite von etwa 40 cm, was bei starkem Seitenwind und überholenden LKW oft nicht ausreicht. Die dänischen Auto- und LKW-Fahrer haben sich jedoch als sehr rücksichtsvoll erwiesen, sodass es bisher keine kritischen Situationen gab. Die Markierung, mit der die Seitenstreifen abgetrennt werden, sind wohl gewollt so wellig, dass auf ihnen nicht bequem zu fahren ist. In solchen Situationen bekommen wir von der Landschaft wenig mit, da wir uns voll auf das Spurhalten konzentrieren müssen.
Es wechselten sich sehr flache mit hügeligen Landschaften ab; meist sind sie landwirtschaftlich genutzt, es gibt jedoch auch Waldgebiete und insbesondere gegen Ende der Etappe Heidelandschaften. Über den Tag besserte sich das Wetter und Skagen empfing uns mit strahlendblauem Himmel. Nachdem wir eingecheckt hatten und eingezogen waren, entschieden wir uns, das schöne Wetter zu nutzen, um die Sehenswürdigkeiten der Gegend „abzuarbeiten“, solange wir noch Radfahrkleidung trugen. Da war zunächst die vom Dünensand verschüttete „Tilsandede Kirke“, auf die ein Schild auf dem Weg nach Grenen hinweist. Anschließend fuhren wir zur Landzunge Grenen, den Ort, der in keinem Besichtigungsprogramm von Nordjütland fehlen darf. Auf dem Rückweg zu unserem Hostel in Skagen machten wir einen Stopp beim Wippfeuer, Vippefyret. Entlang des Hafens Skagen fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Aufnahmedatum 21/08/2026
Die Nordsee vor Løkken Wo?Nach Rechtsklick
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Teile der abgerutschten Reste der Furreby Küstenbatterie Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 22/08/2026
Neben stärker befahrenen Straßen verläuft oft ein Radweg Wo?Nach Rechtsklick
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Nicht überall ist es flach Wo?Nach Rechtsklick
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Das Navigationsprogramm komoot führt Routen für Rennräder oft über gut zu befahrende Nebenstraßen Wo?Nach Rechtsklick
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Ausgedehnte Heideflächen an der Nordspritze von Dänemark zwischen Skagen und Grenen Wo?Nach Rechtsklick
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Die Google-Übersetzung der Hinweistafel Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft in Skagen Wo?Nach Rechtsklick
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Die sandige Landspitze Grenen wo sich Skagerrak und Kattegat treffen Wo?Nach Rechtsklick
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Der Sandormen (Sandwurm), der Touristen an die Landspitze von Grenen bringt Wo?Nach Rechtsklick
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Das obligatorische Selfie Wo?Nach Rechtsklick
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Das Vippefyret (Wippfeuer) Wo?Nach Rechtsklick
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Schiffe, mit denen flüssiges CO2 im Rahmen des CCS transportiert wird Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/25, Tag 29 (29d),
Teilstrecke: 77,6 km,
Gesamtstrecke: 1.144,7 km
Unsere Ruhetage in Skagen verbrachten wir mit Wäschewaschen, einem Spaziergang durch Skagens Fußgängerzone und entlang des Hafens. Laut Wetterbericht sollte es im Anschluss an die beiden Ruhetage in Skagen drei Tage trocken bleiben, bevor sich eine mehrtägige unbeständige Wetterlage mit Regen einstellt. Die Phase mit schönem Wetter wollten wir ausnutzen, um möglichst weit zu kommen.
Zu unserem Start am Dienstagmorgen war es frisch. Wie so viele der sich nicht erfüllenden Verheißungen der Ökos bleiben auch die versprochenen höheren Temperaturen aus. Skagen, das Dagmar bereits oft besucht hatte, machte ihr auch diesmal den Abschied schwer. Der Himmel war strahlend blau und die Route führte durch die Dünenlandschaft, die wir bereits während der Hinfahrt genießen durften. Wir fuhren heute meist auf Nebenstraßen, beinahe ohne Wind und im Tagesverlauf gestiegenen Temperaturen. Unterwegs erstanden wir in einem Outlet-Center zu Schlussverkaufspreisen Fahrradhosen und Shirts. In Sæby stießen wir auf eines der in Dänemark raren Cafés und nutzten diese Gelegenheit natürlich. Der einzige Wermutstropfen der heutigen Etappe war ein Speichenbruch an Diez‘ Hinterrad, der bislang einzige Defekt der aktuellen Reise.
Angekommen in unserer Hütte auf dem Campingplatz in Asaa reichte die Zeit noch für eine kleine Wäsche. Zum Abendessen gab es Pizza, die wir in der Küche der Hütte zubereiteten.
Aufnahmedatum 23/08/2026
In der Haupteinkaufsstraße von Skagen Wo?Nach Rechtsklick
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Die Georg Stage lag drei Tage im Hafen von Skagen Wo?Nach Rechtsklick
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Restaurants im Hafengelände Wo?Nach Rechtsklick
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Aufnahmedatum 25/08/2026
Wir verließen Skagen durch die Heidelandschaft Wo?Nach Rechtsklick
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Zur Seite des Kattegats gibt es keine Dünen Wo?Nach Rechtsklick
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Der Hafen von Frederikshavn Wo?Nach Rechtsklick
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Lange fuhren wir mit Blick aufs Kattegat Wo?Nach Rechtsklick
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Pause in einem der in Dänemark seltenen Cafés Wo?Nach Rechtsklick
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Weiterhin entlang des Kattegats Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere aktuelle Unterkunft in Asaa (am Kattegat, etwa 19 km nördlich des Limfjords) Wo?Nach Rechtsklick
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Zu viel Carlsberg getrunken?
Hütten auf einer Halbinsel vor Asaa Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/26, Tag 30 (30d),
Teilstrecke: 99,4 km,
Gesamtstrecke: 1.244,1 km
Da zum Wochenende Regen angesagt ist, verzichteten wir diesmal auf den üblichen Ruhetag. Auch heute Morgen war es wieder frisch und das erste Mal auch sehr feucht. Da wir fast 100 km vor uns hatten, saßen wir bereits um 7:45 Uhr auf den Rädern. Anfangs fuhren wir direkt an der Ostsee auf kleinen Straßen. Wir genossen die Ruhe und die Ausblicke auf das Meer. Um 9 Uhr querten wir mit der Fähre den Mariager Fjord. Als wir den Anleger erreichten, fuhren bereits Autos auf die Fähre. Vom Automaten an der Zufahrt können keine Tickets für Fußgänger oder Fahrräder gekauft werden. Vor der verschlossenen Schranke stehend, wies uns der Kapitän der Fähre auf einen zweiten Automaten hin, den üblicherweiese nur die Fußgänger passieren. Erst mit den von diesem ausgegebenen Tickets erhielten wir Zufahrt zu Fähre. Der Kapitän wartete freundlicherweise bis wir alles erledigt hatten.
Das Wetter hielt auch heute. Nur am späten Nachmittag frischte der Wind etwas auf. Die Landschaft wurde hügeliger und wir fuhren etliche Kilometer einer Art Bundesstraße ohne Radweg. So war der letzte Teil unserer heutigen Etappe anstrengender als der morgendliche. Trotz der fast 100 km erreichten wir bereits gegen 16 Uhr unser heutiges Ziel, ein einfaches Motel ohne interessante Umgebung und ohne Verpflegungsmöglichkeit in der Nähe, sodass wir beschlossen haben, trotz der beiden aufeinanderfolgenden Fahrtage und der beschwerlichen Etappe heute, die Fahrt bereits morgen fortzusetzen, um nicht die angekündigte Schlechtwetterperiode hier abwettern zu müssen.
Aufnahmedatum 26/08/2026
Morgentau Wo?Nach Rechtsklick
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Auf der Fähre von Hals nach Egense über die Einfahrt zum Limfjord Wo?Nach Rechtsklick
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Blick in den Limfjord Wo?Nach Rechtsklick
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Hin und wieder fuhren wir auch durch Waldgebiete Wo?Nach Rechtsklick
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Heidelandschaften gibt es nicht nur ganz an der Spitze Dänemarks (hier im südlichen Lille Vildmose) Wo?Nach Rechtsklick
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Blick in den Mariager Fjord Wo?Nach Rechtsklick
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In Randers, Blick über den Gudenå Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere Unterkunft südlich von Randers Wo?Nach Rechtsklick
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2026/08/27, Tag 31 (1m),
Teilstrecke: 72,9 km,
Gesamtstrecke: 1.317,0 km
Wegen des ab morgen angekündigten Regens und der unattraktiven Umgebung der letzten Unterkunft verzichteten wir wieder auf einen Ruhetag.
Zum Aufbruch war es, wie schon an den vorangegangenen Tagen, frisch, der Himmel bedeckt und der Wind bereits aufgestanden. Wir durchfuhren eine hügelige Landschaft, die uns neben schönen Ausblicken auch einige Höhenmeter bescherte. Erst gegen Mittag zeigte der Himmel etwas Blau. Der Wind blieb uns jedoch erhalten. Das Zentrum von Århus umfuhren wir. Der Wind begleitete uns bis ans Ziel.
Wir hatten gehofft, dass wir zu dieser Jahreszeit aus einem größeren Angebot an Unterkünften wählen könnten. Das ist nicht der Fall und wir mussten lange suchen, bis wir innerhalb des mit einer Etappe erreichbaren Umkreises eine akzeptable Behausung fanden. Diesmal wurden wir wieder bei einem Campingplatz fündig: Eine komfortable Hütte am Horsens Fjord. Für sechs Personen ausgelegt zwar etwas überdimensioniert jedoch mit Spülmaschine und anderen Annehmlichkeiten ausgestattet so komfortabel, dass wir die Zeit bis das Wetter wieder freundlich ist, hier aushalten können. Nach dem Einkauf im nahegelegenen Lidl freuen wir uns jetzt auf ein paar Tage Erholung.
Aufnahmedatum 27/08/2026
Auf der Fahrt durch die hügelige Gegend Wo?Nach Rechtsklick
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Unsere Unterkunft in der Nähe von Horsens Wo?Nach Rechtsklick
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