{"id":10651,"date":"2023-02-28T15:28:40","date_gmt":"2023-02-28T14:28:40","guid":{"rendered":"https:\/\/radreise.dosiek.de\/?p=10651"},"modified":"2023-02-28T15:28:40","modified_gmt":"2023-02-28T14:28:40","slug":"2023-02-28-tag-242-7m-27dteilstrecke-556-kmgesamtstrecke-3-6682-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/radreise.dosiek.de\/?p=10651","title":{"rendered":"2023\/02\/28,&nbsp;Tag&nbsp;242 (7m 27d),<br \/>Teilstrecke: 55,6&nbsp;km,<br \/>Gesamtstrecke: 3.668,2&nbsp;km"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir gestern Abend schon das ausgezeichnete Restaurant unseres Hotels kennengelernt hatten, wollten wir uns das Fr\u00fchst\u00fcck nicht entgehen lassen. Auch vom Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir nicht entt\u00e4uscht. Da das Restaurant erst um 8&nbsp;Uhr \u00f6ffnet, verz\u00f6gerte sich unsere Abfahrt entsprechend. Das Hotel erlaubte es, die mit s\u00e4mtlichen Packtaschen beladenen Fahrr\u00e4der im Aufzug mit in das Zimmer zu nehmen. Entsprechend hatten wir zur Abreise die R\u00e4der bereits im Zimmer reisefertig bepackt und konnten sie mit dem gro\u00dfen Aufzug zum Ausgang transportieren lassen und verloren dadurch bis zum Start nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel Zeit.<\/p>\n<p>Die Rentenversicherung fordert f\u00fcr Dagmar einen Nachweis, dass sie noch lebt und droht, die Zahlungen einzustellen, wenn keine Best\u00e4tigung vorgelegt wird. Diese Best\u00e4tigung wird wohl von allen Rentenempf\u00e4ngern (ggf. oberhalb einer Altersgrenze) verlangt, die ihren gew\u00f6hnlichen Aufenthalt im Ausland haben. Es wurde angegeben, dass man Best\u00e4tigungen nicht nur von der deutschen Botschaft und den Konsulaten akzeptiere, sondern auch von Polizei, Kirchen und Beh\u00f6rden. Nachdem wir am Abend bereits in Kasaragod erfolglos bei der Polizei versucht hatten, die Unterschrift und einen Stempel unter das vorgegebene, in Deutsch und Englisch verfasste Formular zu erhalten, suchten wir heute auf dem Weg nach den genannten Institutionen. Das Verfahren besteht darin, dass in das Formular die Daten eines amtlichen Lichtbildausweises einzutragen sind, diese Daten mit dem Ausweis verglichen werden und gepr\u00fcft wird, ob das Foto im Ausweis die Person darstellt, die um die Best\u00e4tigung bittet. Anschlie\u00dfend ist das unterschriebene und gestempelte Formular im Original per Post an die Rentenversicherung zu senden. Der Priester der ersten Kirche, bei der wir unser Gl\u00fcck versuchten, war \u00fcber die an der Kirchent\u00fcr ausgeh\u00e4ngte Telefonnummer zwar zu erreichen, es stellte sich im Lauf des Telefonats jedoch heraus, dass er sich mehr als 10&nbsp;km entfernt aufhielt, sodass wir ihm die Anreise nicht zumuten wollten. Bei der zweiten Kirche in Kannur gelang es Diez, einen Geistlichen in einem einst\u00fcndigen Gespr\u00e4ch davon zu \u00fcberzeugen, dass er mit seiner Best\u00e4tigung keine S\u00fcnde begehe. Zun\u00e4chst wollte er sich die Erlaubnis vom Bischof best\u00e4tigen lassen, der war jedoch nicht erreichbar. Schlie\u00dflich erkl\u00e4rte er seine Bereitschaft auch ohne den Segen von h\u00f6herer Stelle erhalten zu haben. W\u00e4hrenddessen stand Dagmar mit den beiden R\u00e4dern am Stra\u00dfenrand, wusste nicht, was vor sich ging und wurde langsam unruhig. Schlie\u00dflich wurde sie von Diez abgel\u00f6st und wollte von der rechten Hand des Bischofs die Angaben im Formular und ihr Verweilen im Diesseits best\u00e4tigen lassen. Jetzt drohte die zeitaufw\u00e4ndige Aktion im letzten Moment noch daran zu scheitern, dass der passende Stempel nicht aufzufinden war. Dagmar hatte schon Angst, dass alles vergebens gewesen w\u00e4re, doch nach zwei Telefonaten konnte er einen anderen Stempel benutzen. Erleichtert bedankte sich Dagmar noch einmal und wir konnten die Fahrt fortsetzen.<\/p>\n<p>Obwohl wir nur etwa 55 Kilometer zu fahren hatten, gestalteten sich diese heute als sehr anstrengend. Es ging ein wenig auf und ab und die Inder erwiesen sich heute als besonders fahrunt\u00fcchtig. Der Verkehr war durchweg dicht, die Baustellen des Highways h\u00e4uften sich und gef\u00fchlt waren alle Busse Keralas mit uns unterwegs. Zum Schluss waren wir trotz unserer bisherigen Erfahrung auf den indischen Stra\u00dfen froh, in unserem Hotel am Meer, welches wir schon von unserer ersten Tour kannten, sicher erreicht zu haben.<\/p>\n<div class=\"leaflet-map WPLeafletMap\" style=\"height:500px; width:100%;\"><\/div><script>\nwindow.WPLeafletMapPlugin = window.WPLeafletMapPlugin || [];\nwindow.WPLeafletMapPlugin.push(function WPLeafletMapShortcode() {\/*<script>*\/\nvar baseUrl = atob('aHR0cHM6Ly97c30udGlsZS5vcGVuc3RyZWV0bWFwLm9yZy97en0ve3h9L3t5fS5wbmc=');\nvar base = (!baseUrl && window.MQ) ?\n    window.MQ.mapLayer() : L.tileLayer(baseUrl,\n        L.Util.extend({}, {\n            detectRetina: 0,\n        },\n        {\"subdomains\":\"abc\",\"noWrap\":false,\"maxZoom\":20}        )\n    );\n    var options = L.Util.extend({}, {\n        layers: [base],\n        attributionControl: false\n    },\n    {\"zoomControl\":false,\"scrollWheelZoom\":true,\"doubleClickZoom\":false,\"fitBounds\":true,\"minZoom\":0,\"maxZoom\":20,\"maxBounds\":null,\"attribution\":\"<a href=\\\"http:\\\/\\\/leafletjs.com\\\" title=\\\"A JS library for interactive maps\\\">Leaflet<\\\/a>; \\u00a9 <a href=\\\"http:\\\/\\\/www.openstreetmap.org\\\/copyright\\\">OpenStreetMap<\\\/a> contributors\"},\n    {});\nwindow.WPLeafletMapPlugin.createMap(options).setView([0,0],12);window.WPLeafletMapPlugin.createScale({});});<\/script>\n[elevation gpx=https:\/\/radreise.dosiek.de\/wp-content\/uploads\/gpx\/2023-02-28.gpx ]<br \/>\n[layerswitch ]<br \/>\n[fullscreen ]<br \/>\n[zoomhomemap =true ]\n<section class=\"mySection\" data-featherlight-gallery=\"\" data-featherlight-filter=\"a.myAImg01\">\n\t<p class=\"cFlexAufnDatum\" style=\"margin-top: 0px;margin-bottom: 0px;padding-top: 10px;\"><span class=\"cFlexSpanAufnDatum\">Aufnahmedatum 28\/02\/2023<\/span><\/p>\t<div class=\"cFlexDivProFigures\" style=\"margin-top: 0px;margin-left: 0px;margin-bottom: 0px;\">\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2023\\202302\\20230228_105031.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2023\\202302\\Thumbs\\20230228_105031.jpg\" alt=\"Wirkt auf uns anachronistisch\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\">Wirkt auf uns anachronistisch&nbsp;&nbsp;<a class=\"cFlexAInCaption\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/search\/11.949846,75.339651\/@11.949846,75.339651,13z\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"tooltip\"><span class=\"myWo\">Wo?<\/span><span class=\"tooltiptext\">Nach Rechtsklick<br>au\u00dferhalb \u00f6ffnen<\/span><\/span><\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t\t<div class=\"cFlexColumnProImgAndCaption\">\n\t\t\t<div class=\"cFlexDivProImg\">\n\t\t\t\t<a target=\"_blank\" href=\"wp-content\\uploads\\images\\2023\\202302\\20230228_150436.jpg\" class=\"cFlexAInCaption\" rel=\"lightbox noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" class=\"cFlexImg\" src=\"wp-content\\uploads\\images\\2023\\202302\\Thumbs\\20230228_150436.jpg\" alt=\"Der Blick von unserem Balkon\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<p class=\"cFlexCaptiontext\">Der Blick von unserem Balkon&nbsp;&nbsp;<a class=\"cFlexAInCaption\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/search\/11.757481,75.479030\/@11.757481,75.479030,13z\" rel=\"nobox noopener noreferrer\"><span class=\"tooltip\"><span class=\"myWo\">Wo?<\/span><span class=\"tooltiptext\">Nach Rechtsklick<br>au\u00dferhalb \u00f6ffnen<\/span><\/span><\/a><\/p>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n<br \/>\n<\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir gestern Abend schon das ausgezeichnete Restaurant unseres Hotels kennengelernt hatten, wollten wir uns das Fr\u00fchst\u00fcck nicht entgehen lassen. 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